Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr

Schon seit einiger Zeit liefen die Vorbereitungen der Freiwilligen Feuerwehr Haarbach auf hohen Touren. Galt es doch, das 150jähriges Gründungsfest gebührend zu feiern. Viele Nachbarvereine kamen. Der Festgottesdienst fand im Freien statt und begann mit einer Mediation in denen heraus gestellt wurde, wo und in welchen Situationen des menschlichen Zusammenlebens es immer wieder brand- heiß werden kann. In seiner Predigt stellte Stadtpfarrer Peter König die wichtige Rolle des Ehrenamtes im Zusammenleben der Menschen heraus, Ohne das unentgeltliche Engagement fehlt ein wichtiger Bestandteil des Miteinanders. Die Feuerwehr gehört zu dieser Gruppe, die sich in vielfältigster Weise im Dorfleben Haarbachs einbringt. Mit dem Bau des Feuerwehrhauses, und den Kauf des Feuerwehrautos sind es heute noch zeitgemäße Anschaffungen. Bei verschiedenen Aktivitäten sind die Männer und Frauen unentbehrlich. So zum Beispiel bei Feuerbekämpfung , Straßensperrungen, Parkplätze und Kinderflohmärkte zu organisieren oder Hilfe bei Hochwasser zu leisten. Sie schauen nicht weg,stehen auf, wenn andere schlafen, bringen sich ein, bringt sich in Gefahr. Der Satz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist gelebte Nächstenliebe. Seit 150 Jahren gibt und gab es Menschen, die als Angehörige der Feuerwehr dieses Ehrenamt mit viel Engagement erfüllt haben. Die heutige Zeit hat neue Aufgaben und Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Hier ist die Jugend gefordert, die Nachfolge anzutreten und die Zukunft der Haarbacher Feuerwehr zu sichern. In den folgenden Fürbitten kamen Dank für 150Jahre Gemeinschaft , Bitte um Schutz und Segen für Angehörige und Aktive der Feuerwehr, und Freude am Engagement zum Ausdruck. Am Ende der Fürbitten gedachte man der Verstorbenen und bat Gott um Aufnahme in sein ewiges Reich. Nach dem priesterlichen Segen richteten Kommandant und Kreisbrandrat ihre Grußworte an die Anwesenden. Frau Bürgermeister Siibylle Entwistle, die auch die Schirmherrin war, wusste in ihrem Grußwort so Einiges über den geschichtlichen Werdegang der Feuerwehr zu berichten. Als Schirmherrin der Veranstaltung befestigte sie ein Erinnerungsband, das von Stadtpfarrer Peter König gesegnet und an der Feuerwehrfahne befestigt wurde.. Mit Blasmusik zog man in das Festzelt zum abschließenden gemeinschaftlichen Essen.

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