Zu einer besonders gestalteten Maiandacht waren die Leute aus Vilsbiburg und dem näheren Umland am Sonntag eingeladen. Der Orgelbauverein Vilsbiburg konnte dafür die Geißkopfsänger und die Loahmbergmusi ,beide aus Stadt und Landkreis Deggendorf gewinnen. Der Kontakt zu den Geißkopfsängern entstand zufällig bei einer Veranstaltung des Kneippvereisns Deggendorf zwischen Stadtpfarrer Peter König und 2. Bürgermeister Günther Pammer. Der Eintritt war zwar frei aber es wurden gerne Spenden für die neue Orgel entgegengenommen. Viele Zuhörer nahmen die Einladung an und so konnte man den Besuch als gut bezeichnen. Von Beginn an wechselten sich die beiden Gruppen ab. Während die Geißkopfsänger, ein stimmlich gut aufgestellter Männerchor, den besinnlichen Teil mit Marienlieder wie Mutter Christi hoch erhoben oder der güldne Rosenkranz, wie schön glänzt die Sonn und Freu Dich du Himmelskönigin“ übernahmen, sorgten die Loahmbergmusi mit ihren Musikstücken für eine frohe Stimmung. Der Sprecher der Gruppe Hans Ebner zeigte am Beispiel des Marienliedes „ Segne Du Maria“ Die Entstehungsgeschichte des Liedes auf. Er beschrieb die Situation der evangelisch- lutherischen Pfarrerstochter Cordula Wöhrler, die mit Auseinandersetzungen mit ihrer Familie zu kämpfen hatte als sie zum Katholizismus konvertieren wollte und sich mit ihren Eltern überwarf. In dieser Situation entstand am 31. Mai 1870 der Hymnus an die Gottesmutter. Welche Bedeutung die Bitte nach dem Segen der Gottesmutter heute hat, interpretierte der Sprecher Strophe für Strophe. Dabei gab es dazwischen immer wieder Musik der Loahmbergmusi. Als nach einer Stunde diese volksmusikalische Maiandacht mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Segne du Maria „ beendet war und Stadtpfarrer Peter König den Segen gespendet hatte, gab es viel Applaus. Der Orgelbauverein bedankt sich sowohl bei den Akteuren als auch bei den Hörern für ihre Unterstützung. Die Spenden gehen zu 100% auf das Konto des Orgelbauvereins Vilsbiburg für die neue Orgel.

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