
Einige Mitglieder der KAB Zweigverein Vilsbiburg besuchten mit KAB Vorsitzenden Elisabeth Wagenhofer und Präses Stadtpfarrer Peter König das Heimatmuseum Vilsbiburg und Herr Georg Lechner verstand es den Besuchern einen Einblick in die Elektrizität der Stadt Vilsbiburg zu bekommen. Da die Stadtwerke Vilsbiburg vor 100 Jahren gegründet wurden, anstand die Idee zur Sonderausstellung „Licht an“. Im April 1925 hat der Gemeinderat den Beschluss gefasst eine Stromversorgung in Wechselstrom in Vilsbiburg aufbauen zu lassen. Diese wurde im Nov. 1925 in Betrieb genommen. Somit konnte jedes Gebäude mit Strom versorgt werden. Aber die erste Stromversorgung mit Gleichstrom wurde bereits 1897 durch Nikolaus Zollner in Vilsbiburg aufgebaut. Nikolaus Zollner versorgt damit einen kleinen Teil der Gebäude in Vilsbiburg und installiert auch eine Straßenbeleuchtung. Die Stadt werke warn bis 1947 in der Stadtverwaltung integriert und wurden 1947 als Eigenbetrieb der Stadt Vilsbiburg ausgegliedert. Durch die Stromversorgung wurden viele Arbeiten in der Landwirtschaft und im Haushalt erleichtert z. B. durch Motore die Maschinen antrieben oder im Haushalt Waschmaschine, E-Herde usw. Ebenso wurde die Medientechnik dadurch erst möglich gemacht. Zuerst kam das Radio 1923, später das Fernsehen 1952 (zu damaliger Zeit nur wenige Sender und zu begrenzten Zeiten). Auch die Musik wurde durch Plattenspieler, Tonbandgeräte, Kassettenrekorder und CD Player ermöglicht. Auch beim Kühlen von Lebensmitteln hat die Stromversorgung vieles erleichtert. Hat man früher im Winter Eisblöcke geschnitten und in große Keller gebracht um Waren länger lagern zu können, gbit es jetzt Kühl- und Gefrierschränke. Es wurden viele ältere Gebrauchsgegenstände in den Vitrinen gezeigt. So mancher Besucher konnte sich noch an die Geräte erinnern. Ein kleiner Abstecher in die Abteilung Geschwister Lechner mit original Wachszieher Modell wurden bestaunt. Die KAB bedankte sich bei Herrn Georg Lechner für die wirklich gute Führung und Erklärung.


