Fußwallfahrt zum Gnadenort Altötting mit Einkehr im Gasthaus in der Höll

Bereits in der Nacht zum Samstag um 2.00 Uhr brach eine kleine Gruppe mit Stadtpfarrer Peter König auf zum Wallfahrtsort Altötting. Es war wirklich ruhig auf den Straßen bis Blindenhaslbach zählte man nur drei Autos. Bereits um 6.00 Uhr früh erreichte die Gruppe der Wallfahrer das erste Gasthaus und freute sich auf frischen Kaffee und Weißwürste. Nach 30 Minuten ging es weiter und um 10.15 durchschritten die Pilger die Ortschaft Höll. Dort wurden sie mehr als freundlich aufgenommen und man fühlte sich „zu Hause“ im früheren Gasthaus zur Höll. Der Weg führte weiter über Wald und „das Hörndl“ über Neuötting nach Altötting. Ein neuer Weg entlang das Möhrenbaches spendete Schatten und pünktlich kam die Gruppe um 14.30 Uhr vor der Gnadenkapelle an. Obwohl unterwegs sehr viel gebetet wurde, Pfarrer Peter König gab immer wieder neue Impulse, berührte das Gebet vor der Gnadenkapelle viele zu tiefst. „Du heilige Gnadenstätte Mariens, hochheiliges Haus, altehrwürdiger Tempel, Thron der göttlichen Barmherzigkeit. Sei uns gegrüßt heiliges Kirchlein, Du weltberühmter Gnadenort“. Auch für die unfallfreie Wallfahrt wurde gedankt. Um 15.00 Uhr fand der Pilgergottesdienst in der Magdalenenkirche statt, auch Pilger aus Miltach waren dabei und einige Gläubige aus Vilsbiburg waren mit dem Auto zum Pilgergottesdienst gekommen. Hauptzelebrant war der Pfarrer von Vilsbiburg. Die Kirche gedenkt am 25.April des Heiligen Markus und Stadtpfarrer Peter König sprach zu den Pilgern: „Liebe Pilger. Auch wir haben uns heute auf den Weg gemacht. Sind bei Dunkelheit aufgebrochen, Schritt für Schritt sind wir dem Gnadenort Altötting näher gekommen. „Fürchtet euch nicht, glaubt nur“ Nicht weil alles gut ist, sondern weil Gott da ist. Mitten im Zweifel, mitten im Kreuz, mitten in unserer Zeit. Hier in Altötting schauen wir auf zu Maria. Sie stand unter dem Kreuz, stand zu Ihrem Sohn in Freud und Leid. Möge Maria unsere Fürsprecherin sein.“ Die 43 km lange Strecke brachte so manchen an die körperlichen Grenzen, doch es war ein tiefes Glaubenserlebnis. In Altötting kamen an diesem Tag auch viele andere Fußwallfahrer an, so z.B. Obergangkofen, Malgersdorf, Kelheim, Pfarrverband Schönau, Malgersdorf, Kollbach usw. Insgesamt 11 Pilgergruppen. Vilsbiburg reihte sich in die Pilgerschar ein

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