
Am Sonntag 17.Mai feiert die FFW Haarbach einen Festgottesdienst zum 150jährigen Bestehen. Drei Wochen vorher, am Donnerstag,den 23. April versammelten sich die Mitglieder der FFW Haarbach zu einem Gruppenfoto am Feuerwehrhaus. Nach dem Fototermin ging es zu Fuß, angeführt von den Ministranten, Kreuzträger, Erstkommunionkinder und von vier Feuerwehrleuten getragenes barocke Holzkreuz, das bis zum Jahre 2023 im ehemaligen Schloss Haarbach hing. Es wurde wahrscheinlich um 1740 von einer Landshuter Bildhauerwerkstätte für die Adelsfamilie Schleich gefertigt. Am 12. August 1955 wurde das Anwesen, bekannt als „Beim Bräu“ im Besitz der Familie Prenninger, durch Blitzschlag vollkommen zerstört. Mutige Feuerwehrleute der Haarbacher Wehr konnten das Kreuz noch aus den Flammen retten. Die Brandspuren an den Beinen des Corpus sind noch immer zu sehen. Im Jahre 2025 konnte dieses Kreuz vom letzten Besitzer, Alfons Birnkammer, als Leihgabe in die Filialkirche „St. Michael“ Haarbach übernommen werden. Beim Zug zur Kirche, ging nach dem Kreuz, Bürgermeisterin Sibylle Entwistle, Schirmpatin beim 150jährigen Fest, Stadtpfarrer Peter König und anschließend die Mitglieder der FFW Haarbach. Auf dem Weg betete der Pfarrer von Vilsbiburg ein Gesetzchen des Rosenkranzes, „der für uns das schwere Kreuz getragen hat“. Das barocke Kreuz wurde vor dem Altar in der Kirche auf die Stufen gelegt und Stadtpfarrer Peter König sprach das Segensgebet: „Segne dieses Kreuz, das Zeichen des bitteren Leidens, das er für uns getragen hat. Es ist zugleich ein Zeichen des Sieges über Sünde und Tod. Stärke alle Menschen, die dieses Kreuz ehren, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe. Lass alle, die zu diesem Kreuz aufschauen, im Schutz des gekreuzigten Erlösers geborgen sein. Kräftige Feuerwehrleute befestigten das Kreuz am Seitenaltar links. Bei dem Bittgottesdienst wurde auch Herr Alfons Birnkammer für die Leihgabe des renovierten barocken Holzkreuzes gedacht. Gemeinsam baten mit dem Pfarrer alle um gutes Wetter für den Festgottesdienst am 17.Mai.



