Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf beginnen die Fastenzeit.

Waren am Faschingsdienstag noch viele maskierte Menschen auf den Straßen zu sehen die ausgelassen die letzten Stunden des Faschings feierten, so beendete der Aschermittwoch die „närrische „ Zeit und die Kostüme verschwanden bis zum Winter in den einzelnen Schränken und Truhen. Auch in der Pfarreiengemeinschaft feierten die Gläubigen mit Gottesdiensten den Beginn der Fastenzeit. In seiner Predigt stellte Stadtpfarrer Peter König zunächst die Einmaligkeit des Aschermittwochs vor. Schon seit der Zeit des frühen Christentums wurde dieser gefeiert. Er gilt auch heute noch, neben dem Karfreitag als strenger Fast- und Abstinenztag. d.h. An diesem Tag gibt es nur eine Hauptmahlzeit und Verzicht auf Fleisch. „In den Gottesdiensten sind viele Elemente zu finden“ ,so Stadtpfarrer Peter König weiter. So ist die Asche ein Produkt der geweihten und verbrannten Palmzweige des letztefn Jahres. Mit ihr zeichnet der Priester ein Kreuz auf die Stirn. Dieses steht für Vergänglichkeit und Demut, der Umkehr und der Buße. Sinn der Fastenzeit sollte es sein sich auf das Wesentliche des Menschseins zu besinnen, Buße zu tun und sich innerlich durch Gebet und Umkehr auf das Osterfest vorzubereiten. Die 40 Tage der Fastenzeit gehen auf Jesus zurück, der vor seinem öffentlichen Auftreten 40 Tage in der Wüste war. Im Evangelium kritisiert Jesus die Pharisäer und ihr Verhalten beim Fasten und Almosen geben. Ihre öffentliche Zur Schau Stellung fordert die Kritik Jesu heraus. Ernsthafte und echte Umkehr soll in aller Stille erfolgen und nicht in Selbstdarstellung vor den Mitmenschen enden. Am Schluss des Gottesdienstes erhielten die Gläubigen einen violetten Stoff. Stadtpfarrer Peter König erklärte dazu: “Das Messgewand ist violett. Die Farbe ist eine Kombination aus der Ruhe von blau und der Energie von Rot. Unter Anderem kann sie auch für Demut und Selbstbestimmung stehen. Legen sie dieses Stück sichtbar in ihre Wohnung. .Es soll sie erinnern an Almosen, Beten, Besinnen, Umkehr und Fasten.“ Mit dem priesterlichen Segen wurde der Gottesdienst beendet

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