Maria Namen Prozession bereits am Sa. 5.09.

Da der 13. Sept. in diesem Jahr ein Sonntag ist, wird in der Bergkirche der monatliche Fatimatag bereits am Samstag den 12. Sept. begangen. Somit wurde die Maria Namen Prozession auf Samstag, den 05.09. vorverlegt. Nach dem Gottesdienst um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ zogen die Gläubigen ,Stadtpfarrer Peter König und Pfarrvikar Prosper Ngulu Ngulu, singend und betend über den Stadtplatz zur Bergkirche Mariahilf. Dort angekommen gab der Pfarrer von Vilsbiburg eine kurze Erklärung, warum es diesen Bittgang, diese Prozession gibt. Während der napoleonischen Kriege bedrohten im Sept. 1796, also 230 Jahren, französische Truppen unsere Gegend und damit auch den Markt Vilsbiburg. Sie sollen damals nur mehr „drei Stunden entfernt“ hier operiert haben. Um diese Gefahr abzuwenden wurde die Bürgerschaft vor dem Rat des Marktes vorstellig mit der Bitte als Gelübde, alle Jahre eine Bitt- oder Kreuzgang und die hiesige Mariahilf Kirche anzuordnen.

„Singend und betend zogen wir zum Gnadenbild – Maria hilf. Die Sorgen und Nöte sind nach 230 Jahren nicht weniger geworden. Auch heute kämpfen Völker miteinander – nur 2 Stunden Flug in den Osten – dort wird seit über 4 Jahren gekämpft. Schreckliche Bilder werden täglich in den Nachrichten, am Bildschirm gezeigt. Kämpfe an der Front, in der Ukraine mit Rußland, Bilder der Verwüstung im Gazastreifen. Gegenseitige Vernichtung der Infrastruktur im Iran und amerikanischer Stützpunkte. Täglich neue Meldungen mit Zöllen und Deals. Bei uns steigen die Preise nicht nur für Benzin. Unsicherheiten – wie geht es weiter? Hätten wir nicht alle Grund genug, wie unsere Vorgänger, eine Votivtafel anzubringen mit der Aufschrift: O Maria hilf – Maria hat geholfen, so steht es auf etlichen Votivtafeln. Bitten wir heute die Gottesmutter um Fürsprache zwischen den Völkern. Maria, Königin des Friedens bitte für für uns“.

Ein herzliches Vergelts Gott für die Mitfeier, das Singen und Beten auf dem Weg zur Bergkirche.

Ein Danke auch der FFW Vilsbiburg, dem Roten Kreuz, dem Musikverein, den Ministranten, dem Wallfahrtsdirektor P. Robin, der Frau Bürgermeister und etlichen Stadträten und den vielen Gläubigen, die sich auf den Weg zum Gnadenort aufmachten. Es waren heuer mehr Teilnehmer als sonst.

In der Bergkirche dann die Andacht mit Vorsteher Wallfahrtsdirektor P. Robin.

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