Glaube kennt keine Grenzen. Der Pfarrausflug hat dies belegt, keine Grenzen zwischen den Pfarrgemeinden , keine Grenze zwischen den Diözesen

Vor einigen Tagen machten sich Angehörige der Pfarreiengemeinchaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf auf den Weg. Das Ziel war Südtirol. Pünktlich um 8.30 Uhr startete der Reisebus der Firma Maier in Richtung Süden. Über den Brennerpass erreichte man schließlich Innsbruck als erstes Ziel. Natürlich versäumten die Ausflügler nicht das Goldenen Dachl zu übersehen. Andere nützten die Gelegenheit den Dom und die Pfarrkirche zu besuchen, während einige die viele Stufen des Rathausturms erklommen und die schöne Aussicht genossen. Am Ende sah man doch die meisten in den kleinen Strassencafes sitzen und die Köstlichkeiten zu genießen. Weiter ging es ins gebuchte Hotel Angerer in Milland. Nach der Zimmerverteilung war der Gottesdienst mit Stadtpfarrer Peter König in der Freinademez Kirche. Der Kirchenpatron Josef Freinademetz wurde Steyler Missionar und ging nach China um christliche Gemeinden aufzubauen. Pater Josef Freinademetz starb am 28.Febuar 1908 an Typhus im Ruf der Heiligkeit. Er wurde am 5. Oktober 2003 von Papst Johannes Paul II. Heilig gesprochen. In der nachfolgenden kurzen Besichtigung des Museums erfuhren die Ausflügler aus erster Hand von Stadtpfarrer Peter König, wie es zum Bau der modernen Kirche kam. Das Abendessen beschloss den anstrengenden Tag. Am nächsten Morgen war Aufbruch nach San Romedio. Der Wallfahrtsort erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen und besteht aus mehreren Kirchen und Kapellen. Die Struktur auf dem Felsen ist durch eine steile Treppe mit rund 131 Stufen verbunden. Für einige der Reiseteilnehmer die Probleme mit dem Gehen hatten war es schier eine Meistrleistung alle Stufen zu bewältigen. Dieser Ort ist eng mit dem Heiligen Romedius verbunden. Der Sage nach,so erzählt uns der Reiseleiter, wäre es ähnlich wie beim Hl.Korbinian gewesen. Ein Bär hätte das Pferd des Heiligen getötet und so sollte er auf wundersame Weise den Bären gezähmt habe und auf ihm geritten sei. Einen lebendigen Bären gibt es in der Anlage,ist aber noch nicht zu sehen, da der Winterschlaf noch nicht ganz überstanden ist und auch das schöne Wetter es nicht geschafft hat ihn zu wecken. Er hat sich noch nicht gezeigt, Jährlich werden über 200000 Pilger gezählt und von zwei Franziskanerbrüdern betreut.Weiter ging die Fahrt in die Kirche „unsere Liebe Frau im Walde dort Mittagessen und Weiterfahrt zum Kalterer See mit kurzem Aufenthalt. Im Hotel angekommen, sorgte die Musik für gute Laune. Leider war es nur ein verkürztes Vergnügen, da schon um 6,30 Uhr die Abreise nach Padua angesagt war. Nach ca. 3Stunden Fahrt erreichte man Padua. Dort führte der erste Weg in eine Nebenkirche des Doms, wo Stadtpfarrer Peter König einen Gottesdienst zelebrierte. Anschließend hatte man die Gelegenheit den Dom zu erkunden und zu beten oder bei dem warmen Frühlingswetter die Sonne zu genießen und Souvenirs einzukaufen, Am Freitag, nach dem Frühstück Abfahrt nach Maria Weißenstein. Er ist der bedeutensde Wallfahrtsort in Südtirol. Er liegt auf einer Höhe von 1520 m auf dem Regglberg südöstlich von Bozen. Die Wallfahrt geht auf das Jahr 1553 zurück. Die Geschichte erzählt, dass dem Einsiedler Leonhard Weißensteier nach dem Sturz in eine tiefe Schlucht die Mutter Gottes erschien und ihn rettete. Aus Dank errichtete er eine kleine Kapelle, die im Laufe der Geschichte immer öfter ausgebaut wurde. Höhepunkt war der Papstbesuch von Johannes Paul II. Am 17.07.1988 Highlights vor Ort sind das Gnadenbild, die Votivtafeln in den Gängen des Klosters und das besondere Panorama auf die Dolomiten, auf das Weißhorn, den Rosengarten und den Schlern. Über Leifers gings zur letzten Station der Reise nach Bozen. Dort gab es genügend Zeit um das Erlebte nochmals zu reflektieren. Meist geschah dies in einem kleinen Bistro am Walterplatz. Nach dem letzten Abendessens hieß es, seine Koffer für die Heimreise zu packen. Am Samstag nach dem Frühstück und dem Einladen der Koffer und Taschen gings übern Brenner Richtung Heimat.Ankunft kurz nach 14,00 Uhr Auch das Wetter war uns wohlgesonnen, nur Sonenschein, 27 Grad Wärme und Fahrten an blühenden Obstgärten und Weinbergen vorbei. Dass diese Reise trotz aller Problemen im Vorfeld stattfinden konnte,ist ein Verdienst von Stadtpfarrer Peter König (für die geistliche Begleitung und Organisation der Kirchen in Südtirol) dem Busunternehmen Maier, (für die fahrerische Höchstleistung bei verzwickten Straßenverhältnissen) Dafür herzlichen Dank

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