
Einige Tage nach der Pfarrgemeinderatswahl und der konstituierenden Sitzung in der Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf machten sich 12 Mitglieder auf den Weg nach Burghausen. Dort im Haus der Begegnung“Heiliger Geist“ verbrachte man von Freitag bis Samstag die Einkehrtage. Das Thema dieser Einkehrtage lautete Miteinander – neu anfangen, Das Haus hat eine lange und abwechslungsreiche Geschichte. Zuerst Heilig Geist Spital, Spital für ein Krankenhaus, ein Distrikt und Kreiskrankenhaus, Bischöfliches Knabenseminar und schließlich Haus der Begegnung. Nach einer Stunde Anfahrt begann der Einkehrtag um 18.00 Uhr mit einem biblischen Kriminalfall. Jeder Teilnehmer hatte eine Rolle erhalten, die er spielen musste. Unter der Leitung von Frau Rebekka Redinger-Kneißl sollte am Ende der Mörder entlarvt werden. Als Grundlage des ‚Kriminalfalles diente eine Schriftstelle aus dem Alten Testament. Durch verschiedene Äußerungen der handelnden Personen und durch aufmerksames Zuhören konnte der Täter ermittelt werden. Obwohl die Spielleiterin immer wieder Hinweise und Tipps gab, konnte nach 3 Stunden, unterbrochen von vier Essensgängen, die Gruppe den Mörder nicht identifizieren. .Anschließend traf sich noch eine kleine Gruppe im „Fischerstüberl . Tag 2 begann mit einem Morgenlob in der Kirche mit Herrn Raischl. Nach dem Frühstück traf man sich in der Bibliothek zum 1. thematischen Teil. Am Beispiel an der Bibelstelle des Johannes 7,37-52 geht es um die Person Jesu. Es wird dort die Frage nach der Herkunft und Identität der Person Jesu gestellt. Während einige aus dem Volk ihn als einen Propheten sehen, ihn als Messias bezeichnen, sind andere skeptisch und hinterfragen seine Herkunft und Abstammung. Im weiterführenden Teil stellte sich die Frage, wie die Teilnehmer zur Person Jesu stehen. Wie sie ihn in ihren persönlichen Glaubenserfahrungen einordnen Diese prägen auch die Einstellung zur Christengemeinde. In 2erGesprrächen wurden die unterschiedlichsten Gründe für einen Verbleib in der Christengemeinde benannt und die Antworten auf einem Plakat gesammelt. Dabei wurde die Freundschaft mit Jesus und die Eucharistiefeier als wichtige Elemente in einer Pfarrgemeinde benannt. Die unterschiedlichsten Erfahrungen und Erwartungen der Gläubigen erwachsen daraus und haben dadurch ihren berechtigten Platz. Für den neugewählten Pfarrgemeinderat heißt es, Neues zu wagen, Änderungen anzunehmen, zusammenzuwachsen und gemeinsam sich den Herausforderungen der nächsten vier Jahre zu stellen. Mit diesem Vorsatz kehrten die Teilnehmer am Samstag nach Hause zurück.


