
Die Bitttage sind traditionell die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, an denen für eine gute Ernte und die Bewahrung der Schöpfung gebetet wird. Im Jahre 2026 sind dies der 11.12.13. Mai. Oft finden Bittprozessionen oder Bittgänge durch Felder und Wälder statt. Diese „kleine Litanei“ gehe auf den hl. Mamertus im 5. Jahrhundert zurück. Auch in der Pfarreiengemeinschaft fanden am 11.12.Mai Bittprozessionen statt. Von Vilsbiburg nach Oberenglberg, von Vilsbiburg nach Herrnfelden, Gaindorf nach Frauenhaarbach, in Seyboldsdorf etwas später der Bittgang von Seyboldsdorf nach Geiselsdorf. Bitttage haben einen Busscharakter, die liturgische Farbe ist violett. Bei der Bittprozession geht jeweils der Kreuzträger voran. Im Messbuch der kath. Kirche heißt es zu den Bittprozessionen:“ An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen“. Neben „Bewahrung der Schöpfung“ können auch Arbeit für alle, Friede, Brot für die Welt und Ehrfu8rcht vor dem menschlichen Leben Motive sein“. So waren in Gaindorf alle Ministrantinnen an der Spitze der Bittprozession und Stadtpfarrer Peter König betete den Rosenkranz mit verschiedenen Anliegen, ebenso die Allerheiligenlitanei. Dank der FFW Gaindorf für die Absperrung beim Überqueren der Hauptstrasse. Mit dem Lied großer Gott wir loben doch in der Pfarrkirche endete die Prozession. In Frauenhaarbach wurde der Gottesdienst zu den Bitttagen gefeiert.

