
In den frühen Morgenstunden machten sich Pfarrangehörige der Pfarrei Seyboldsdorf zu Fuß, mit Auto oder mit dem Fahrrad auf den Weg nach Vilsbiburg zur Wallfahrtskirche Maria Hilf. Hier wurden sie von Stadtpfarrer Peter König empfangen und in die Kirche geleitet.Grund für die Wallfahrt war die Erfüllung eines Versprechens das vor vielen Jahrhunderten von den Einwohnern des Ortes gegeben wurde. Damals herrschten oft Krankheiten die meist mit dem Tod der Menschen endete. Im Jahr 1844 als die Frieselkrankheit grassierte, machten die Seyboldsdorfer dieses Gelübde.In seiner Predigt gab Stadtpfarrer Peter König einen Überblick über diese Zeiten, in denen die Leute mit verschiedenen Krankheiten zu kämpfen hatten und diese mit dem Tod bezahlt haben. Mit dem Wunsch „ möge Maria,die Mutter der Kirche auch in unserer Zeit für die Bewohner des Ortsteils Seyboldsdorf Fürsprecherin und Beschützerin sein“, schloss Pfarrer Peter König seine Predigt. Mit der Aufforderung , das Gelübde auch in der Zukunft zu erfüllen, wandte sich der Geistliche an die Ministranten. Dann feierten die Gläubigen vor dem Gnadenbild Maria Hilf den Pilgergottesdienst, der vom Kirchenchor Seyboldsdorf unter der Leitung von Gerti Wirthmüller musikalisch gestaltet wurde. Am Ende des Gottesdienstes ging es zurück nach Seyboldsdorf wo für die durstigen und hungrigen Seelen schon eine körperliche Stärkung wartete.



