Außerschulischer Unterricht für Erstkommunionkinder

Es war eine große Schar von Erstkommunionkindern, die sich in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ zum Kreuzweg versammelten. Stadtpfarrer Peter König lud die Kinder ein, aus den Bänken raus zu kommen und einzelne Stationen des Kreuzweges genauer zu betrachten. Bereits bei der ersten Station entdeckten die Erstkommunionkinder verschiedene Personengruppen, auch welche, die in ihrer Haltung Jesus nicht mögen. „Einer wäscht sich die Hände, er sitzt auf einem Thron“, so ein Erstkommunionkind. Da meldet sich ein weiteres Kind und deutet nach oben, „da ist ein Kind und hat einen Krug in der Hand“. Ja, die Vilsbiburger Kinderschar konnte aus der 1. Kreuzwegstation so manches erkennen. „Für wen könnten wir hier beten, fragte der Priester. „Für alle, die über andere urteilen“. Ebenso bei der 4 .und 5. Station kamen viele gute Ideen, für wen man beten kann. Auch die 12. und 14. Station betrachten die Kinder. Pfarrer und Eltern staunten nicht schlecht über die Aussagen der Kinder. Bei der letzten Station betete die Gruppe für alle, die  über einen Verstorbenen traurig sind, ob Großeltern, Bekannte, oder Nachbarn. Am Schluss des Kreuzweges erteilte Stadtpfarrer Peter König den priesterlichen Segen. Die Antworten der Kinder gaben selbst dem Pfarrer, den anwesenden Eltern Gedanken mit auf den Weg.

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