
Am Fest der Taufe Jesu waren alle Kinder der Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf zur Kindersegnung in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eingeladen. Viele Familien nahmen diese Einladungen an und so konnte Stadtpfarrer Peter König viele Eltern und Großeltern begrüßen. Im Wortgottesdienst trug Stadtpfarrer Peter König das Evangelium von der Taufe Jesu am Jordan vor und übertrug das Gehörte auf die eigene persönliche Taufe eines jeden Einzelnen. Nach den Fürbitten traten die Kinder einzeln vor. Stadtpfarrer Peter König und Pfarrvikar Prosper Ngulu Ngulu erteilten den großen und kleinen Kindern mit ihren Eltern den Einzelsegen. Danach lud der Geistliche alle Kinder in den Chorraum ein. Durch kräftiges Blasen der Kinder erloschen wie von Zauberhand die Lichter des Christbaums..Zum Schluss des Gottesdienstes versammelten sich die Kinder an der Krippe. Dort entfernte der Geistliche das Jesuskind und tauschte es durch ein Kreuz aus. Stadtpfarrer Peter König erklärte dazu, dass Weihnachten nicht ohne Karfreitag und Ostersonntag gesehen werden kann. Die sogenannte Passionskrippe zeigt das Leiden und Sterben Christi und wird im Volksmund auch Ernste Krippe genannt. Geburt und Tod sind in Verbindung zu sehen, da die Geburt Jesu als Beginn der Rettungsaktion Gottes gilt, die am Kreuz vollendet wird. Diese Sonderform hielt im Mittelalter und im 18/19 Jhd. In Kirchen und in Bauernstuben Einzug. Mit diesen Worten beendete Stadtpfarrer Peter König seine Erklärungen und nach einem gemeinsamen Lied war auch die Kindersegnung aus.


