
Das Jahr 2025 beendet eine Reihe von Feierlichkeiten in der Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf. Zahlreiche Außenrenovierungsarbeiten in Seyboldsdorf und Gaindorf wurden in diesem Jahr getätigt. Vor einigen Wochen feierten die Seyboldsdorfer Christen die Abschlussarbeiten mit Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer. Am vergangenen Sonntag war es für Gaindorf, mit seinen 564 Katholiken so weit. Auf Einladung von Stadtpfarrer Peter König feierte der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf mit den Pfarrangehörigen den Abschluss der Renovierungsarbeiten mit einem Festtagsgottesdienst. Dieser begann mit dem Einzug des liturgischen Dienstes, den Ministranten, mit Stadtpfarrer Peter König und Weihbischof Dr. Josef Graf und den einzelnen Vereinen mit ihren Fahnenabordnungen in die Kirche. In seiner Begrüßung erwähnte Stadtpfarrer Peter König das Heilige Jahr als ein Jubel- und Gnadenjahr. Dies wurde am 24.12. 20024 in Rom eröffnet und steht unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ . Ein besonderes Ereignis in dem Jahr war natürlich die Öffnung der Heiligen Pforte. Im Rahmen der Kirchenrenovierung „Peter und Paul“ die in zwei Bauabschnitten erfolgte, wurde auch die Tür der Pfarrkirche renoviert und steht für alle offen. Jetzt strahlt die Pfarrkirche wieder und lädt zum Besuch ein. Die beiden Bauabschnitt belaufen sich auf knapp 1 Mio. Euro. „Mit der Eucharistiefeier wollen wir unseren Dank ausdrücken, Dank an alle Handwerker die an der Renovierung beteiligt waren, und alle die zum Gelingen des Gottesdienstes beitrugen und nicht zuletzt Dank an Gott, dass es keine Unfälle gab“ so Stadtpfarrer Peter König. Gleichzeitig erwähnte der Geistliche eine neuerliche Feierlichkeit im kommenden Jahr. Alle 3 Pfarreien, die Pfarreiengemeinschaft „oberes Vilstal“ wurde vor 700 Jahren im ältesten Pfarreienverzeichnis des Bistums Regensburg vom Jahre 1326 genannt. So wird das kommende Jahr ein weiteres, besonderes Jahr werden. Im Gottesdienst. Weihbischof Dr. Josef Graf bedankte sich recht herzlich für die freundliche Einladung durch Stadtpfarrer Peter König und den herzlichen Empfang. In seiner Predigt lobte er zunächst die beachtlichen Leistungen der beteiligten Bauleute, der Handwerker und der Geldgeber. Sein Dank galt aber auch den Gläubigen, die durchaus interessiert die Renovierungsarbeiten verfolgten oder materiell unterstützten. Es zeigt aber auch, dass der Erhalt der Kirche ein echtes Anliegen ist und eine allgemeine Verbundenheit zur Kirche besteht. Hierbei stellte der Prediger die 2 Bedeutungen des Begriffes Kirche dar. Der Begriff Kirche“ bezieht sich nicht nur auf das Gebäude sondern bezeichnet im 2. Sinn die Glaubensgemeinschaft der Christen. Weihbischof Dr. Graf verschwieg auch nicht, dass die katholische Kirche , durch Schuld und Versagen der Kirchenleute, Priester und Ordensleute viele Getaufte der Kirche den Rücken gekehrt und aus der Kirche ausgetreten sind. Es ist heute nicht immer leicht ein Kirchgänger zu sein, aktiv in der Pfarrgemeinde mitzuarbeiten. Oft Ist man Spott und Hohn ausgesetzt. Jede Christengemeinde ist aufgerufen sich zu besinnen, umzukehren und zu erneuern. Die beste Gelegenheit dazu ist die Adventszeit. In Evangelium des 2. Adventssonntag begegnen die Juden dem Johannes d. Täufer. Er ruft zur Umkehr, zum Umdenken. Äußeres Zeichen ist die Bußtaufe am Jordan. Johannes ist aber gleichzeitig der Wegbereiter und Vorläufer des Messias. Auch die Gläubigen heute sind aufgerufen der Stimme des Johannes zu folgen. Johannes fordert „Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt“ Auch bei den kath. Christen kann man gute Früchte sehen. z.B. das konkrete Engagement von Männern und Frauen in den Pfarrgemeinden, Mit dem Sprichwort „die Kirche im Dorf lassen“ forderte Weihbischof Josef Graf die Gläubigen auf , eine lebendige Gemeinde zu sein, D.h. Die Kirche soll ein Ort des Gebetes, des Gottesdienstes, und ein Mittelpunkt des kirchlichen Lebens sein. Frau Bürgermeister Sybille Entwistle stellte in ihrem Grußwort die Außenrenovierung der Kirche als Beitrag zur Erhaltung gelebten Erbes. Die Stadt Vilsbiburg leistete hier auch einen finanziellen Beitrag. Kirchen sind Landmarken und identitätsstiftende Bauwerke und prägen das Ortsbild. Besonders in Gaindorf ist das der Fall. Der Wunsch wäre, die Kirche auch im Alltag immer mehr einzubinden und lebendig zu gestalten . Zum Schluss dankte Frau Entwistle allen, die zum Sanierungsprojekt beitrugen. Am Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Stadtpfarrer Peter König ,die Kirchenpflegerin, ein Mitglied der Kirchenverwaltung und Mesner bei Weihbischof Dr. Josef Graf für sein Kommen mit einem kleinen Geschenk. Nach dem bischöflichen Segen lies es sich der Weihbischof nicht nehmen, alle Kinder zu segnen. Die musikalische Gestaltung bei diesem Festgottesdienst übernahmen die Chorallen unter der Leitung von Frau Susanne Jung. Die Chorrallen sind sangesfreudige Kinder vom Kindergartenalter (Kinderchorallen) Chorallen, bis hin zur Gruppe zu Teenies(Choral-Teens) Leitung Susanne Jung, Klavier Markus Jung. Ein herzliches Danke Schön an alle, für die flotten Lieder, und für die Proben und Mühen. Es war herzerfrischend. Die Chorallen waren wie immer spitze!!






